Alternativ oder auch zusätzlich zum eigenen Online-Store empfiehlt sich in vielen Fällen ein „vermittelter“ Zugang zum Endkunden. Via Online-Plattformen, Shopping-Clubs oder Soziale Netzwerke bleiben Hersteller unterhalb der psychologischen Barriere, ihren Fachhändlern mit einem eigenen Onlineshop Konkurrenz zu machen, erhalten aber dennoch den breitestmöglichen Zugang zu E-Commerce-affinen Konsumenten. Dabei sind Markeninhaber nicht gezwungen, ihr gesamtes Sortiment online zu stellen, sondern können je nach Wunsch Produktneuheiten, einzelne Sortiment-gruppen oder auch Überproduktionen und Auslaufware auf den Online-Plattformen anbieten.

Vertriebsplattformen oder Marktplätze sind Websites, die extrem viel Traffic und eine große Kundenzahl aufweisen und im eigenen Namen oder im Namen des Partners Produkte verkaufen. Neben einigen mittlerweile etablierten Marktplätzen aus der zweiten Reihe sind natürlich eBay und auch der Marketplace von Amazon besonders bekannt und werden bereits von vielen Herstellern genutzt.